Spiegel.TV Webfernsehen

Allen Interessierten sei nochmals Dank ausgesprochen. Vor allem den Förderern und Spendern.
Wir haben es geschafft, den Film auf Spiegel.tv im Internet zu veröffentlichen.
Dort läuft er nun rund um die Uhr in ganzer Länge.
Bisher hat der Film mit über 5000 Views alle Erwartungen übertroffen.

Hier geht es zum Film:
www.spiegel.tv/filme/opendoku-gegen-die-angst/

Die SHG und das Krankenhaus

Die Selbsthilfegruppe

Der 80-jährige Horst Pauly ist Leiter der Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Nordharz / Halberstadt. Er fühlte sich selbst nach seiner OP 2003 nicht ausreichend beraten und „aufgefangen“ und stellte fest: „Betroffene aus ländlichen und kleinstädtischen Gebieten haben oft nicht die Möglichkeit, umfassende Informations- und Hilfsleistungen aus erster Hand zu bekommen – das muss sich ändern.“ Er gründet 2003 die Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Nordharz / Halberstadt, deren „Herzstück“ und Leiter er bis heute ist.

„Je mehr ich arbeite, desto weniger Zeit habe ich für meine Krankheit.(...) Wir dürfen nicht zulassen, dass die Krankheit uns beherrscht, wir müssen die Krankheit beherrschen.“

Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH (DKD)

Drehschauplatz, Kompetenzzentrum und Ort der Menschlichkeit & Unterstützung

Der oft gezeigte und interviewte Prof. Dr. med. habil. Rebmann leitet die Klinik für Urologie im DKD und hat mit seinen Erfahrungen auf dem Gebiet der Prostatektomie hilfreich beim Dreh zur Seite gestanden. Sein einzigartiger Ansatz im Umgang mit den Patienten vor einer Diagnose und nach einer Behandlung/Therapie, hat ihm einen Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus verschafft. Durch ihn erlangten wir einen tiefen Einblick in die Arbeit der gesamten Abteilung, welchen wir nur ansatzweise im Film darstellen konnten.

In der engen Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, hier kommt auch die SGH Nordharz zu Wort, konnte das DKD mit seiner technischen und fachlichen Kompetenz, sowie dem menschlichen Umgang eine Zertifizierung als "Prostatakarzinomzentrum" von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erlangen.

www.dkd-dessau.de/wir-ueber-uns/fachabteilungen/urologie/patienteninformation.html

Die Protagonisten als Abriss

Rainer Schwarz

Rainer Schwarz ist 69 Jahre alt. Als Vertriebsleiter war er im Außendienst viel unterwegs. Er ist verheiratet und lebt in Dessau, seine Tochter und Enkelin leben in Frankreich.

„Diese ganzen Behandlungsmethoden und Informationen... Ich wollte anfangs eigentlich überhaupt keine Details wissen. Sämtliche Untergangszenarien gingen mir durch den Kopf.“

Herr Förster

Herr Förster ist 69 Jahre alt und lebt in Dessau. Der frühere Instandhaltungstechniker spielt gerne Billiard und liebt die Natur. Wie aus heiterem Himmel trifft ihn 2004 der Schlag: Er hat Probleme beim Wasserlassen und lässt sich untersuchen. Die niederschmetternde Diagnose: ein Prostata-Karzinom, das sofort behandelt werden muss.

„Das ist für einen Mann besonders niederschmetternd.“

Herr Könnemann

Herr Könnemann ist 65 Jahre alt, seit 2011 in Rente. Er lebt mit seiner Frau in einem kleinen Ort bei Quedlinburg, die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Er kümmert sich mit seiner Frau leidenschaftlich um den Garten und die Hühner. Könnemann ging regelmäßig zur Vorsorge-Untersuchung zum Urologen. Nach einem auffälligen PSA-Befund und einer Biopsie erhält er 2012 einen Brief mit der Diagnose Prostata-Karzinom. „Dieser Brief hat alles verändert.“

„Man bekommt einen Brief und weiß, dass man was hat, aber was hat man wirklich? Man ist ganz allein damit, fragt sich: Was ist nun? Erstmal denkt man nur an den Tod.“

Film bestellen für einen ka­ri­ta­tiven Zweck

Sie bestellen und sehen - wir senden und spenden:

Unterstützen Sie die Arbeit der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V  durch Ihre Bestellung!


Für einen Betrag von nur 5,00 € * je Exemplar senden wir Ihnen den Film auf DVD inkl. bedruckter Tasche zu.
50% der Erlöse werden für die Arbeit einer Gesellschaft zu Krebsvorsorge  von uns gespendet.

*(Sie erhalten eine Rechnung über den Betrag zzgl. Versandporto)

Bitte nehmen Sie mit uns über das Formular Kontakt auf.

Nachfolgend sehen sie die Namen der bisherigen Spender, die diesem zugestimmt haben öffentlich gelistet zu werden.

Name Stadt
Monica Schwerdtfeger Halberstadt
Eberhardt Lücke Thale
Wolfgang Rietze k.A.
Hr. Sieber Köln
Annett Köhler Saalfeld
Benjamin Oestreich Saalfeld
Roberto Daniel Erfurt
Arnold Kirst Erfurt
Dr. Marc Bender Berlin
Dr. Merle Fuchs Gera
Patrick Jäger Leipzig
Matthias Diez Jena
Rüdiger Morgenbrodt Jena
Sigurd Seiboth Anstadt
Thomas Haustein Hermsdorf
Torsten Zimmermann Jena
Markus Kohlmüller k.A.
Michael Brandhorst k.A.

 Vielen lieben Dank an dieser Stelle.

Die Sponsoren

Sanofi

Sanofi ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das innovative Arzneimittel entwickelt und unter anderem zu den Themen Prostataerkrankungen und speziell Prostatakrebs forscht.

Das Unternehmen bietet Männern mit Prostatakrebs nicht nur effektive Medikamente, sondern hat auch umfassendes Informationsmaterial wie beispielsweise einen Patientenratgeber zum Prostatakrebs erarbeitet. Denn Menschen mit Krebs werden heute zunehmend in die Therapieentscheidungen einbezogen. Sie sollten deshalb wissen, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, warum beispielsweise eine Chemotherapie auch beim Prostatakarzinom so bedeutsam ist, welche Nebenwirkungen bei den verschiedenen Behandlungsformen auftreten können und wie man ihnen begegnen kann.

Das richtige Arzneimittel für den richtigen Patienten bereitzustellen und diesem so zu einem gesünderen, längeren Leben zu verhelfen – so lautet ein Leitspruch des Unternehmens, das auf eine lange Tradition in der Krebsmedizin zurückblickt.

Um sich für den Patienten stark zu machen, die Hintergründe zur Entstehung von Prostatakrebs zu beleuchten und Ängste in Bezug auf die Erkrankung und deren Behandlung zu nehmen, hat sich Sanofi auch für das vorstehende Filmprojekt engagiert und dieses unterstützt.

Die strengen Regelungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) wurden im Vorfeld der Produktion angewendet. Eine Bewerbung der Produkte von Sanofi ist im Film ausgeschlossen.

Wir danken Sanofi für die inhaltliche Unterstützung zum Thema Prostatakarzinom.

Weitere Informationen zu den Patientenratgebern von Sanofi finden Sie unter www.hoffnung-bei-krebs.de 

Astellas

Astellas vertreibt Hormontherapie-Arzneimittel und betreibt Forschung auf dem Gebiet der Prostatakrebserkrankungen. Das Unternehmen ist an den filmisch umgesetzten Inhalten interessiert, weil er über die Therapie aufklärt: Im Film sprechen Patienten ohne äußeren Einfluss über die verschiedenen Behandlungsmethoden und Medikationswege. Hormontherapien spielen eine wichtige Rolle in der Kombination der individualisierten Medikation. Betroffene reden über ihre Konfrontation damit und den Umgang mit wachsender Hoffnung.

Astellas kommuniziert durch die Unterstützung des Filmprojektes seine gesamtgesellschaftliche Verantwortung: Individuelle Genesung hängt immer mit mehreren, ineinandergreifenden Faktoren zusammen. Es gibt nie das alleinige Heilmittel, sondern immer nur von Fachärzten aufeinander abgestimmten Individualtherapien.

Den strengen Regelungen des Medizinproduktegesetzes wurde dabei im Vorfeld der Produktion Beachtung geschenkt. Ein Bewerbung von Astellas Arzneimitteln im Film ausgeschlossen.

Wir danken Astellas ausdrücklich für die Unterstützung in diesem sensiblen Thema.

Die Gesellschafter

"Die Gesellschafter" waren eine Organisation aus der „Aktion Mensch“, den Gewerkschaften und vielen anderen gesellschaftlichen Gruppierungen, die mit diesem Format Projekte des zukünftigen gesellschaftlichen Zusammenlebens unterstützten. Es ging um Antworten auf die Frage, wie wir in Zukunft das gesellschaftliche Leben gestalten wollen.

Die Erstellung des Drehbuches wurde von den "Gesellschaftern" unterstützt, weil Selbsthilfegruppen in Zeiten knapper werdender Krankenkassenbudgets mit ehrenamtlicher Arbeit eine Antwort geben: Sie kümmern sich um Menschen, die in ihrer Situation Hilfe und Unterstützung benötigen. Jede Selbsthilfegruppe ist ein Abbild unserer Gesellschaft, die gewünschtes Engagement bietet.

Die Techniker Krankenkasse

Die Techniker Krankenkasse unterstützt in der Region tätige Selbsthilfegruppen und kommuniziert aktiv an Ihre Mitglieder, dass Engagement in einer Selbsthilfegruppe zentraler Baustein für die Genesung sein kann.

Diese Gruppen übernehmen ehrenamtlich eine wichtige Netzwerkfunktion, weil sich hier Betroffene über Erlebtes austauschen. Weil die Therapien bei Krebs langwierig sind, bieten diese Gruppen eine Wissensbasis für die richtigen Ansprechpartner. Sie sind aber auch Anlaufstelle für die Familien der Betroffenen. Selbsthilfe ist damit ein Knotenpunkt im Heilungsprozess, eine psychosoziale Gesundheitsleistung, die die Schulmedizin nicht zu leisten vermag. Aus diesem Grund unterstützen die Krankenkassen Selbsthilfegruppen in der Region.

Die Techniker Krankenkasse befand dieses Filmprojekt unterstützenswert, weil es die wechselhaften Situationen der Betroffenen und deren Familien verbildlicht. Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Faktor in der Vorsorge, der Nachsorge und vor allem GEGEN DIE ANGST des Einzelnen.